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Das Norwegische Gletschermuseum ist landesweit führend bei der Vermittlung von Wissen über Gletscher und Klima. Auf unterhaltsame.

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Klima im Wandel

Klima im Wandel. Gletscher reagieren auf Klimaänderungen. Die Überwachung von Gletschern kann daher für die Klimaforschung wertvolle Datenliefern.

Klima im Wandel

 

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Gletscher reagieren auf Klimaänderungen

Die Überwachung von Gletschern kann daher für die Klimaforschung wertvolle Datenliefern. Auf Grönland und in der Antarktis bohren Forscher kilometertief ins Eis. In den Bohrkernen sind Informationen über das Klima der Vergangenheit gespeichert, 800.000 Jahre zurückreichen.

 

Warum können wir sicher sein, dass unsere Treibhausgasemissionen zu Klimaänderungen geführt haben?

Figur 1 zeigt die Temperatur (rote Kurve) und die Konzentrationen der Treibhausgase Kohlendioxid (obere blaue Kurve) und Methan (untere grüne Kurve) in den letzten 800.000 Jahren, wobei heute ganz links auf der Achse ist. Man sieht, dass natürliche Klimaänderungen etwa alle 100 000 Jahre regelmäßig wiederkehren, mit relativ kurzen Warmzeiten und relativ langen Kalt- oder Eiszeiten. Diese Änderungen sind an Änderungen der Erdbahn geknüpft, die von Änderungen der Treibhausgaskonzentration verstärkt werden.

Figur 1: Temperatur und die Konzentrationen der Treibhausgase Kohlendioxidin den letzten 800.000 Jahren. Aus Lüthi et.al. 2008.

Durch das Verbrennen von Kohle und Rohölprodukten haben wir Menschen den Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre (kurzer Strich) zusätzlich erhöht, und zwar um etwa den gleichen Betrag wie die natürlichen Klimaänderungen, die etwa 8 °C ausmachen. Dies muss zwangsläufig zu einer Erwärmung führen, und eine wärmere Atmosphäre enthält im Durchschnitt auch mehr Wasserdampf und führt zu erhöhten Niederschlägen.

Was passiert mit dem Klima?

Figur 2 zeigt, dass die Globaltemperatur seit 1980 besonders stark ansteigt. 1998, 2005, 2010, 2014 und 2015 waren die wärmsten Jahre bis 2016 nahm die Rekord. Die 20 wärmsten Jahre (gemessen auf der Erdoberfläche) seit Beginn der Messungen treten innerhalb der letzten 21 Jahre auf.

Figur 2: die Globaltemperatur 1850 - heute. Climatic Research Unit.

Weltweit herrscht in der Forschung Einigkeit darüber, dass der Gehalt an Treibhausgasen in der Atmosphäre zugenommen hat, und dass es daher zu Klimaänderungen kommen wird. Im Zeitraum zwischen 1940 und 1980 ist die Globaltemperatur nicht gestiegen, obwohl der Gehalt an Treibhausgasen gestiegen ist. Dies zeigt, dass das herrschende Klima immer das Ergebnis von natürlichen und anthropogenen (menschengemachten) Klimaänderungen ist. Was die Zukunftsprognosen betrifft, sind die Forscher immernoch geteilter Meinung, besonders was das Verhältnis von natürlichen und anthropogenen Klimaänderungen angeht. Außerdem weiß man noch nicht genug über die Rolle der Ozeane und über Verstärkermechanismen, wie z. B. wenn Teile der Erdoberfläche ihr Aussehen ändern, von Eis oder Schnee zu Wasser zum Beispiel.

Die meisten Klimaforscher sind der Ansicht, dass das Klima auf der Erde sich bis zum Jahr 2050 so stark verändern wird, dass die Temperaturintervalle sich jenseits dessen bewegen werden, was Menschen oder menschenähnliche Wesen bisher erlebt haben. Über die klimatischen Bedingungen, die dann herrschen werden, wissen wir wenig, und die Anpassung daran könnte sich als schwieriger erweisen als die, die uns in den nächsten paar Jahrzehnten bevorsteht. Richtiges Handeln muss dabei auf Einsicht aufbauen, nicht auf Furcht.

Vom Menschen verursachter CO2-Ausstoß nach Quellen

Energiegewinnung 24 %
Industrie 19 %
Forstwirtschaft 17 %
Landwirtschaft 14 %
Übriger Verkehr 13 %
Bauwesen 8 %
Abfallwirtschaft 3 %
Flugverkehr 2 %

Würden alle Völker der Erde so leben wie wir, erforderte dies die Energie und Ressourcen von mehr als drei Planeten...!

Effektiver Klimaschutz erfordert politisches Handeln von Regierungen und internationalen Vereinigungen - aber auch Beiträge jedes Einzelnen. Auch kleine Beiträge können eine große Wirkung haben, wenn viele mitmachen. Hier sind einige Vorschläge zusammengestellt. Viel Erfolg!

Zu Hause:

  • beim Verlassen eines Raumes das Licht ausschalten
  • elektrische Geräte ganz ausschalten, nicht im Stand-by-Modus belassen
  • die Raumtemperatur herunterregeln
  • Zeitschaltuhren einsetzen
  • herkömmliche Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen

 

Im Büro:

  • Fehlkopien oder -ausdrucke als Schmierpapier verwenden
  • wenn möglich doppelseitig kopieren/ausdrucken
  • E-Mail an Stelle von Fax verwenden
  • Computer und Kopierer nach Feierabend ganz ausschalten
  • Telefon- und Videokonferenzen einführen

Transport:

  • kurze Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen
  • weniger Auto fahren, z. B. durch Bilden von Fahrgemeinschaften
  • Kraftstoffsparende Fahrweise einüben
  • Flugreisen vermeiden – Bus oder Zug fahren
  • in ein umweltfreundliches Auto investieren